Optionsseminar
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Eigene Ziele finden zwischen den vielen Möglichkeiten 

Maurer, Sozialarbeiter, Lehrer, Gärtner, Mechatroniker, Frisör,... Schon bei der Berufswahl wird uns deutlich, dass wir in einer Multioptionsgesellschaft leben. Jeder kann zwischen 30 000 Berufen wählen und das ist nur eine Entscheidungen von sehr vielen die wir in unserem Leben treffen müssen. 
16 Teilnehmer aus Neumünster, Slate, Parchim, Tessenow, Friedrichsruh, Rostock, Kiel und Henstedt-Ulzburg beschäftigten sich während dieses Jugendbildungsseminars vom 08.-10.02.2008 in Slate unter der Leitung von Volker Golm, Friedemann Kretzer und Anna Schirrmeister mit dem Thema: "Zielorientiert leben in einer Gesellschaft voller Multiopitionen".  
Am Freitag begannen wir mit einem Kennenlernabend ("Ich bin hier. Aber wer seid ihr?“) und der Frage "Multioptio.... was? Oder: Warum machen wir dieses Semainr?"). Dort wurde praktisch und theoretisch in die Bedeutung des Seminarthemas eingeleitet. 
Die Bedeutung der Multioptionen, ihre Ursachen und Folgen wurden dann am Samstag morgen in Kleingruppen besprochen und durchdacht. Danach folgte eine Einheit über die eigenen Persönlichkeit. Jeder Teilnehmer hatte Zeit sich Fragen rund um die Themen Entscheidungen treffen, Beeinflussung von anderen, Maßstäbe im Leben... zu stellen. Das zielte auf die große Frage hin, was für Ziele ich im Leben habe. Die Teilnehmer lernten Ziele richtig zu formulieren und für sich selbst 5 Ziele aufzuschreiben, die sie bis  zum Jahresende erreichen wollen.  
Am Abend wurde es noch einmal richtig praktisch - „Tipps im Umgang mit Multioptionen“. Was hilft mir in diesem Dschungel von Möglichkeiten zu überleben? Dort vielen dann Sätze wie: "Tu´s gleich", Wenn dein Pferd tot ist, steig ab" oder" Menschen sind nicht faul. Meist fehlen nur die Ziele". Dabei wurde auch überlegt, welche gemeinsamen gesellschaftspolitischen Initiativen helfen, den problematischen Entwicklungen der Multioptionsgesellschaft zu begegnen.

Das Thema wurde dann komplettiert durch den gemeinsam gestalteten Gottesdienst. Jeder Teilnehmer hat eine Aufgabe übernommen, angefangen von der Begrüßung über eine Lesung bis hin zu Theater spielen und Musizieren. So wurde das Thema: "Mit und durch Jesus entspannen" passend durch die Jugendlichen im Gottesdienst umrahmt.  
Auch die geistliche Gemeinschaft kam an diesem Wochenende nicht zu kurz. Gemeinsame morgendlichen Stille Zeit, sehr viel Lobpreis und ein Abendabschluss fanden Platz in unserem Programm. 
Mir bleibt zum Schluss nur Danke zu sagen für alles Miteinander, jede helfenden Hand und dieses gesegnete Wochenende. 
Anna Schirrmeister

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